SchwarzwaldGegenwind
Gegen die Zerstörung der Heimat
 

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2018-03-24

Der Versuch, mit einer Einladung die Bürger/innen zu verladen

So kann man es auch machen: Fakten schaffen über die Köpfe der Bevölkerung hinweg, um dann, wenn man hofft, alles und alle im Sack zu haben, die Bürger/innen mit vermeintlich höchster Transparenz wiederum darüber hinwegzutäuschen, was auf sie zukommen wird.

Mit einer Einladung zu einer Fahrt ins Blaue soll, aus Sicht des Bürgermeisters der Gemeinde Kleines Wiesental, Gerd Schönbett, den Bürgern der „harmonische Betrieb der Windräder mit hoher Akzeptanz unter der Bevölkerung“ schmackhaft gemacht werden. Und das nachdem aufgrund einer seit sage und schreibe 6  -  in Worten  s e c h s  - Jahre bestehenden Vertragsdauer mit EWS vorgeblich ohnehin schon alles gelaufen sei.

Man könnte meinen, zynischer geht´s kaum. Nach jahrelangem Wegducken und indifferenten, ausweichenden Antworten auf gezielte Fragen nach dem Stand der Windkraft-Planung. Nach Jahren, in denen gerade dieser Bürgermeister, der  nach umfangreichen, Ordner füllenden offiziellen Einwänden und eingehenden Gesprächen mit den Bürger/innen ehrliche Transparenz schaffende Antworten hätte geben können, soll jetzt eine Jubelfahrt ins Blaue für Transparenz sorgen? Freiamt, das als Paradebeispiel einer gekauften Akzeptanz mit Profiteuren der Windkraft gilt, soll „als Bestandteil einer vielfältigen und wichtigen Bürgerinformation“ herhalten für eine vermeintlich „gelungene Errichtung“ eines Industrieparks in dem künftig zu leben sein wird und auf den sich doch bitte die Bürger freuen sollen.

Für wie dumm hält dieser Bürgermeister, der zu dieser Jubelfahrt einlädt, seine Bürger/innen eigentlich?

Um es noch einmal deutlich zu sagen:  Transparenz, Herr Schönbett, kann man nur mit aufrichtiger Bereitschaft zur Ehrlichkeit schaffen. Transparenz ist nur möglich, wenn man beizeiten, vor dem Abschluss von Verträgen, mit offenem Visier und einem Dialog auf Augenhöhe mit den Menschen das Gespräch sucht. Zur Transparenz gehört der  u n g e s c h ö n t e  Dialog mit den Bürger/innen von denen man sich hat wählen lassen. Und hierzu gehört dann eben auch die schmutzige Seite des Geschäfts mit der Windkraft deutlich zum Ausdruck zu bringen: Keine CO2-Einsparung, keine gesicherte Stromversorgung, kein Naturschutz. Dafür aber eine gesicherte Landschaftszerstörung, eine hohe Lärmbelästigung, der man auf mehr als fünfundzwanzig bis fünfunddreißig Jahre nur durch Tod oder Wegzug entfliehen kann, der Werteverfall von Immobilien ohne gleichen, eine hohe gesundheitsgefährdende Belastung, die auch durch Leugnung nicht zu beseitigen ist und ein stetig steigender Strompreis mit dem sich grün getarnte und verkleidete Vereinigungen, wie EWS, die Taschen voll stecken.

Ehrliche und offene Information, Herr Schönbett, sieht anders aus: Laden sie die Bürger/innen nach Gersbach zum Rohrenkopf oder auf die Mettlenhöfe nach Hasel ein. Sie würden viel CO2 und Stickoxyde vermeiden anstelle der langen  Fahrt nach Freiamt und Sie würden glaubwürdiger sein. Den Büger/innen würde aber allein dort schon ein ehrlicheres Bild vermittelt werden, selbst bevor dort noch weitere Anlagen gebaut werden. Und sollte dies nicht reichen, so gibt es bei den bestehenden circa 30 Tausend WKA mittlerweile unzählige Ortschaften in Deutschland, die unter dem Terror – und anders kann man es nicht bezeichnen – der Windkraftwerke, ihrer Erbauer und politischen Wegbereiter leiden.

Admin - 14:37:44 @ Neuigkeit