SchwarzwaldGegenwind
Gegen die Zerstörung der Heimat
 

Herzlich willkommen auf der Webseite der Bürgerinitiative SchwarzwaldGegenwind!

 




2018-08-28

Zwei die sich gefunden haben - Was für eine feine Gesellschaft!

Sie haben sich gefunden  –  die sich so gern als Weltverbesserer darstellenden EWS und ENERCON und die im Begriff sind, weitere Teile des Südschwarzwaldes zu verschandeln und zu zerstören.

Was sich tatsächlich hinter den aufgesetzten Fassaden dieser auf ihren eigenen Vorteil bedachten Unternehmen verbirgt, lässt sich nicht mehr nur erahnen.  Verschiedentlich haben wir über die Vorgehensweise der Schönauer Strom-Makler berichtet, mit der sie ihre vermeintlich hehren Ziele zu  erreichen versuchen.  Wie sehr Schein und Sein dabei auseinanderliegen, lässt sich im Kleinen, wie auch im Großen nachweisen. Wenn man es denn überhaupt als Kleinigkeit bezeichnen kann, dass man mit unrealistischen  Hoffnungen Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit in die Irre führt.

Was für eine Moral steckt hinter einem solchen Verhalten, bei dem unter dem Mantel  der Weltenrettung rücksichtslos durch 230 Meter hohe lärmende und ineffiziente Windkraft-Monster nicht nur Landschaften zerstört, sondern die dort lebenden Menschen ihrer Heimat beraubt, die Natur mit wildlebenden Tieren dezimiert und sie noch mehr in die Enge getrieben werden? Indem abertausende von Vögeln zerhäckselt werden, Kulturgüter vernichtet,  und nicht zuletzt, weitflächig die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel gesetzt wird? Indem mit Schreckensszenarien den Menschen Angst vor der Zukunft gemacht wird, als ob man eine Energiewende und damit den Klimawandel auf der Erde herbeiführen könnte. Bei gerade einmal zwei Prozent der in Deutschland  - richtig gelesen: nicht etwa weltweit - erzeugten Energie durch Windkraftwerke.  Und nicht einmal einer im Ansatz sicheren Stromversorgung, bei der bestenfalls Wunschdenken im Vordergrund steht und der Bevölkerung im wörtlichsten Sinne Wind vorgemacht wird.

Hinter dieser  Anmaßung verbirgt sich primär beim Schönauer Strom-Makler nichts anderes, als deren - wie man es dort nennt -  „oberste Priorität“, nämlich die „Marke EWS“ zu befördern. Und, wie auch bei  ENERCON der Wunsch, in die millionenschweren Töpfe greifen zu können. Von niemand anderem bezahlt, als den deutschen Steuerzahler/innen und Stromkunden/innen.
Das von EWS selbst wörtlich zitierte „Risiko des Verlustes der Glaubwürdigkeit“ ist man bei beiden Unternehmen mit dieser Art von Gewinnerzielungsabsicht ganz offensichtlich sehr bewusst eingegangen. Wie hoch dieser Verlust bereits ist, vermag jede/r, die/der /den Werdegang beider verfolgt hat, selbst einzuschätzen.

Sehen Sie im Folgenden die Verpflechtungen von ENERCON in dem uns vorliegenden Strukturorganigramm 2017 sowie die nachfolgenden Berichterstattungen zu den jüngsten Aufdeckungen und Ereignissen bei dem EWS-Partnerunternehmen:

ENERCON-Offshore-Struktur.pdf

https://www.ndr.de/n … tung,enercon238.html
https://www.ardmediathek.de/tv/Panorama-3/Firmenkonstrukt-bei-Enercon-benachteilig/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=14049184&documentId=55313272
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/niedersachsen_1800/War-der-Stellenabbau-bei-Enercon-absehbar,ndsmag25948.html
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Enercon-Mehr-als-800-Windkraft-Jobs-fallen-weg,enercon200.html

Sowie die Kritik aus Politik und Gewerkschaft,Nordwest Zeitung, Oldenburg/NDS, 23. August 2018

Minister kritisiert Enercon
AURICH/HANNOVER. (LNI) Angesichts des geplanten Stellenabbaus beim
Windanlagenbauer Enercon hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd
Althusmann (CDU) das Verhalten der Geschäftsführung scharf kritisiert.
Das Unternehmen habe seit dem Jahr 2000 für verschiedene Projekte fünf
Millionen Euro Förderung aus Landesmitteln erhalten, sagte Althusmann
gestern im Landtag. „Da darf ich schon als Landesminister erwarten,
dass sich die Geschäftsleitung zumindest mit uns und allen Betroffenen
an einen Tisch setzt und gemeinsam eine Lösung sucht.” [font=MS Gothic]➜[/font] Seite 19


Land erhöht den Druck auf Enercon
ARBEITSPLATZABBAU - Auricher Windenergieanlagenhersteller verweigert
sich Gesprächen
Angestellte halten Transparente mit der Aufschrift „Wir sind Enercon”
vor dem Wirtschaftsministerium in Hannover in die Höhe. Bislang
verweigert sich die Konzernspitze Gesprächen mit der Politik und
Arbeitnehmervertretern.

Nordwest Zeitung, Büro Hannover
Es geht um den drohenden Wegfall von 835 Arbeitsplätzen. Erstmals hat
sich nun auch Ministerpräsident Stephan Weil zu Wort gemeldet.
HANNOVER/IM NORDWESTEN. Die Blockadehaltung der Enercon-Spitze beim
geplanten Arbeitsplatzabbau des Auricher Windenergieanlagenherstellers
ist im Niedersächsischen Landtag auf großes Unverständnis gestoßen.
Nachdem die Konzernleitung sich Gesprächsangeboten sowohl von
Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) als auch von
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) verweigert hatte,
äußerte sich Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch erstmals
öffentlich zum Enercon-Gebaren.

Nach einem gut 20-minütigen Gespräch mit Arbeitnehmervertretern und
Funktionären der Gewerkschaft IG Metall erklärte der Regierungschef:
„Es ist überall in Deutschland üblich, dass ein Konzern einsteht für
seine Mitarbeiter. Wir werden in geeigneter Weise sehr deutlich
machen, dass Enercon an dieser Stelle gut beraten ist, wieder zu den
normalen Umgangsformen in Deutschland zurückzukehren.”

Meinhard Geiken, Bezirksleiter Küste der IG Metall, ergänzte: „Wir
erwarten von der Geschäftsleitung, dass sie sich mit uns und den
Betriebsräten an einen Tisch setzt, um über Alternativen zu den
angedrohten Kündigungen zu verhandeln.” Auch André Goldenstein,
Vorsitzender der Jusos im Bezirk Weser-Ems, findet: „Ein erheblicher
Anteil an Steuergeldern fließt in Subventionen für Unternehmen wie
Enercon. Da sollte es eine Selbstverständlichkeit für diese
Unternehmen sein, sich ihrer sozialen und gesellschaftlichen
Verantwortung bewusst zu werden.”

Enercon hatte Anfang August angekündigt, dass bei Zulieferbetrieben,
die exklusiv für das Unternehmen produzieren, 835 Stellen gestrichen
werden sollen, darunter in Westerstede, Haren, Emden und Aurich. Die
angedrohte Kündigungswelle war am Vormittag auch Thema einer Aktuellen
Stunde im Landtag. „Lassen Sie sich in Hannover und Berlin nicht
länger von der Enercon-Geschäftsführung vorführen. Fordern Sie den
Dialog ein, und arbeiten Sie an Alternativen zum Stellenabbau”,
richtete die Landtagsvizepräsidentin Meta Janssen-Kucz (Grüne/Leer)
deutliche Worte ans Plenum. Und während FDP-Fraktionschef Stefan
Birkner Wirtschaftsminister Althusmann vorwarf, nicht mehr als
„Betroffenheitsrhetorik” zu liefern, betonte Althusmann, dass er der
Konzernspitze bereits ein weiteres Gesprächsangebot gemacht habe und
erwarte, dass sie sich mit der Landesregierung an einen Tisch setze.
 
taz, die tageszeitung
Donnerstag 23. August 2018: Enercon mogelt sich schlank;
Niedersachsens Groko greift den kriselnden Windradhersteller an. Der redet nicht mit Betriebsräten
 
Osnabrücker Zeitung
17.August 2018: SPD Beklagt, Enercon handelt verantwortungslos
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Donnerstag 09. August 2018: Betriebsräte warnen vor Kahlschlag bei Enercon; Arbeitnehmer fühlen sich im Stich gelassen und fordern Hilfe von der Landesregierung
 
SPIEGEL ONLINE
02. August 2018: Windanlagenhersteller Enercon richtet sich internationaler aus: Hierzulande fallen bei Zulieferern deshalb über 800 Jobs weg.
Das Unternehmen im ostfriesischen Aurich reduziert hierzulande Aufträge.
Neue Zielmärkte sind Mexiko, Vietnam und Südafrika.

Admin - 19:59:48 @