SchwarzwaldGegenwind
Gegen die Zerstörung der Heimat
 

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2018-08-18

Als ob es nicht schon lange bekannt wäre: Die fatalen Auswirkungen von Infraschall durch Windkraft

Leugnen bis die Nähte platzen.

 
Man erinnert sich an die Entwicklung und Geschichte  der Atomkraftwerke. Nach obiger Devise verfahren Politik und die von ihr durchtränkte Verwaltung erneut. Vielfach und mancherorts hat man, so sieht es aus, kaum noch den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen vor Augen. Vielmehr scheint mit Wunschdenken und - schlimmer noch -  einer vermeintlich „grünen“ Weltensicht, die sich schon längst als flache Ideologie entpuppt hat, der Profithunger von Strom-Maklern, Windkraft-Projektierern und Betreibern gestillt zu werden.
 
Nach der Devise „Was nicht sein darf, das nicht sein kann“ werden wissenschaftliche Erkenntnisse und selbst nachweisbare Fakten ignoriert, geleugnet und weggelogen. Selbst das aufgrund von ernstzunehmenden Hinweisen begründete Äußern von Befürchtungen über die negativen medizinischen Auswirkungen der Windkraft darf keinen Niederschlag in der Öffentlichkeit finden, um ja keine Zweifel bei den Menschen über diese Art der Energiewende aufkommen zu lassen.
 
Berechtigte Einwände bei den Genehmigungsverfahren zu Windkraftwerken an die Verwaltung adressiert, werden von deren Repräsentanten allzu gern mit dem Hinweis auf die gesteckten Grenzen  gegenüber Länder- oder Bundesbehörden und Ministerien abgetan. Wohin ein derartiges Denken führen kann, lässt sich gerade an der deutschen Geschichte ablesen. Mit einer solchen Einstellung geraten beides, Recht und Demokratie,  unter die Räder. Wenn sie es nicht schon längst sind.
 
Hingegen werden die nicht begründeten flachen Sprüche von Politikern, wie dem Lörracher „Grünen“- Landtagsabgeordneten Josef Frey, „die Windkraft“ (in Hasel und andernorts) „leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende“ gebetsmühlenartig übernommen. Auf ihren Inhalt werden sie schon lange nicht mehr überprüft. Schließlich wird mit der Übernahme solcher Positionen ja einer guten Sache das Wort geredet. Es wird aber eben nur geredet. Die Tatsachen sprechen eine andere Sprache. Doch die will man lieber nicht verstehen, denn eigentlich, und das müsste jeder wissen, der sich hier zu Wort meldet, geht es ums Eingemachte, das Geschäft der Windfall-Profiteure des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG).

Meint man also wirklich, den Menschen etwas vorgaukeln zukönnen, nachdem schon seit langer Zeit die Fakten über die unfassbaren Zerstörungen von Landschaft, Natur, Kultur und menschlicher Unversehrtheit deutschlandweit, nein, weltweit bekannt sind?

 
Denn die Hintergründe liegen auf der Hand. Mit einem Angst und Schrecken-Marketing gehen hier die Akteure aus der nur vermeintlich „grünen“ Politik Hand in Hand mit den Profiteuren des EEG, zu denen im Schwarzwald das Schönauer Unternehmen EWS gehört. Allein ein Blick auf die Websites der Beteiligten gibt hier Aufschluss. Zu sicher scheint man sich zu sein, dass Wähler und kommerzielle Zielgruppen übereinstimmen und das Geschmäckle eines solchen dreisten Schulterschlusses nicht erkennen.
 
Wenn dieses Verhalten, dass man besser als Machenschaft bezeichnen sollte, schon in einigen Kreisen der Politik hoffähig geworden ist, so sollte gerade die Verwaltung Rückgrat zeigen und als Hüter von Recht und Gesetz ihre ihr angestammte Bestimmung wahrnehmen. Die Erfahrungen landauf und landab gerade beim bevorzugten Windkraftwerke-Ausbau jedoch lassen zweifeln.
 
Den Profiteuren des EEG kann es egal sein. Auch wenn sie sich, gerade wie EWS, gern mit den fragwürdigen Attributen eines Ökostromlieferanten, Weltenretters oder Bürgerenergie-Verkäufers schmücken. Am Resultat  ändert sich dadurch nichts: Sie machen ihr Geschäft auf Kosten der Stromkunden, die hier in Deutschland den in Europa höchsten Strompreis, eben wegen des EEG, zu bezahlen haben.
 
Und sowohl die Stromkunden und Bürger haben nicht nur die finanziellen Konsequenzen zu tragen. Schlimmer noch, sie sind den gesundheitlichen Auswirkungen des  Schalls und des Infraschalls ausgeliefert. Auch, wenn dies von den Akteuren und Führungskräften des Unternehmens EWS, wie auch ausgerechnet einem seiner  Gründer, dem Mediziner Dr. Michael Sladek, nachweislich nicht nur mit Vehemenz heruntergeredet , sondern mit Ignoranz geleugnet wird, an der Tatsache ändert sich ebenso wenig etwas.
 
Deshalb erinnern wir an die im Auftrag des Umweltbundesamtes, allerdings bei den Interessierten gern in Vergessenheit geratene Studie von Prof. Dr. Ing. Detlef Krahé, Dirk Schreckenberg und Fabian Ebner.
 
Interessant ist, dass getreu der obigen Devise, Missliebiges zu ignorieren oder zu relativieren, das Umweltbundesamt zwei Jahre später einen wenig glaubhafter Rückzieher vollzog. Auch wenn man als ein zur Objektivität verpflichtetes Amt der Politik neutral gegenüberstehen sollte. Vielleicht war es ja auch nur der Wunsch zu den „das Gute“ Meinenden dazugehören zu wollen. Zu übermächtig und aufdringlich scheinen diese.
 
Lesen Sie im Folgenden eine Auswahl der wichtigsten Zitate mit zusammenfassender Wertung vom Ärzteforum Emissionsschutz Bad Orb zur Machbarkeitsstudie des Umweltbundesamtes zu den Auswirkungen von Infraschall 2014:

Aerzteforum Bad Orb_Fazit Machbarkeitsstudie.pdf

Admin - 15:03:08 @