SchwarzwaldGegenwind
Gegen die Zerstörung der Heimat
 

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2019-05-05

„Die Zweifel sind nicht vom Tisch“. Nein, sie verstärken sich zunehmend…

… und die Wahrheit fällt hinten runter!

Nun war es also wieder einmal soweit: Die EWS erhielten wieder ihre Plattform – diesmal unter tatkräftiger Mithilfe der örtlichen CDU - für ihre sehr eigene Definition von sachbezogener, objektiver Information. Wir, die Bürgerinitiative SchwarzwaldGegenwind, hatten einer Teilnahme an einer derartigen Veranstaltung eine klare Absage erteilt. Aus gutem Grund, wie das Auftreten der beiden Protagonisten Alexander Sladek, EWS, und Ruthardt Hirschner beweisen sollte. Letzterer als Moderator ebenso wenig neutral und unbefangen wie sein Gesprächspartner, den man in diesem Fall vielleicht besser als Protegé bezeichnen sollte, wie uns von Besuchern berichtet wurde.

Und auch die anwesenden Medien zeichnen denn auch das – leider – gewohnte Bild einer unfertigen und unsachlichen Meinungsverbreitung – unterstützt von seinem „Moderator“ - durch Herrn Sladek, bei dem in mittlerweile bekannter Manier Klima-Ängste geschürt und haltlos technische Hoffnungen geweckt werden. Denn wo zum Beispiel ist „eine sehr gute Speichertechnologie, die vor der Marktreife steht“ zu finden, wo aber auch finden sich begründete Nachweise zu dem, was unter dem vielfach missbrauchten Begriff Klimafolgen so gerne von denen unter die Menschheit gestreut wird, die sich als Retter darstellen, aber nichts anderes tun, als sich auf Kosten der Bevölkerung zu bereichern.

Womit in keinster Weise bestritten wird, dass sich das Klima in weiten Teilen der Erde erheblich gewandelt hat. Um dem jedoch begegnen zu können, bedarf es wissenschaftlicher Offenheit und keinem aktionistischen Handeln von vielleicht sogar gutmeinenden, kommerziell ausgerichteten Nichtfachleuten, denen es um die Profitmaximierung gehen muss. Herr Sladek als ausgebildeter Betriebswirt könnte dies bestätigen. Und selbst als Nicht-Mediziner könnte der Betriebswirt Sladek bestätigen, dass es sehr wohl ernstzunehmende nationale wie auch internationale Studien zum Infraschall gibt. Sein Vater, der Arzt Michael Sladek, könnte ihm da gewiß helfen. Sofern der es denn nur wollte, wenn es da nicht die Interessen-Kollision mit dem eigenen sehr ertragreichen Unternehmen gäbe. Sich ausschließlich auf das Fehlen einer WHO-Studie zu berufen, ist ebenso unseriös wie wenn man das Kinderkrebs-Risiko in der Nähe von Kernkraftwerken kleinreden wollte, nur weil sich die WHO auch hier noch zu keiner Studie hat hinreißen lassen. Auch wenn andere Institutionen, hier wie dort, also bei Infraschall wie auch bei der desaströsen Strahlenwirkung, dies längst gemacht haben.

Herr Sladek sollte, wenn möglich, einmal in sich gehen, um die moralische Tragweite seiner leichtfertigen Thesen zu überprüfen. Die wiederum von ihm ins Feld geführte „Überzeugung“, mit der er sein Handeln rechtfertigen will, reicht kaum aus. Der Philosoph Friedrich Nietzsche brachte es bereits auf den Punkt: „Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.“

Das von Herrn Sladek aufgebaute und dargestellte Angst-Szenario des Untergangs von Schleswig-Holstein durch einen menschenbewirkten Klimawandel wird er selbst kaum ernst nehmen können. Vielleicht sollte er sich einmal mit der dortigen Topographie ein wenig befassen. Längst nicht so hoch wie der Schwarzwald, ist dieses Bundesland weitestgehend von allem anderen als auf Meereshöhe befindlichen Marschen, dafür mehr von Geestlandschaften – also weit über dem Meeresspiegel - geprägt. Aber apokalyptische Bilder passen halt gut ins Klischee und unterstützen die eigenen geschäftlichen Ziele.

Dass diese Ziele jedoch durch „das letzte Wort“ von Gerd Schönbett - vielleicht besser durch das Allerletzte - mit einem quasi Bonmot unterstützt werden, macht deutlich, dass diesem Bürgermeister das Geld und die EWS wichtiger sind, als die Einwohner ganzer Ortsteile. Nach Osten hin werden Elbenschwand, Bürchau und Neuenweg nach seinem Willen unter die Räder kommen. 

Die anderen Ortsteile sollen sich nicht zu früh freuen! Sallneck mit hervorragender Rundum-Aussicht auf riesige über 230 Meter hohe nachts blinkende Windräder und die westlichen Teile des Kleinen Wiesentals befinden sich auch schon in der Planung. Der Herr Sladek und seine EWS immer mit dabei: Wambach, Hohe Stückbäume, bis hin nach Endenburg, Malsburg-Marzell. 

Und worum geht´s? Ganz nach dem Motto des Herrn Schönbett und seiner Noch-Gemeinderäte, um schnödes Geld. Jedoch mit einer wunderbaren, wie auch einleuchtenden Rechtfertigung, eben nach langjährig praktizierter Klein-Wiesentäler Bürgermeister-Art. Diese soufflierte ihm einst ein Bauer: „Ein Handymast bringt mir soviel ein wie 500 Milchkühe”.

Und was können sich die Betroffenen dafür kaufen? Eine ramponierte Heimat, eine deutlich verminderte Lebensqualität, eine u.U. geschundene Gesundheit und eine erhebliche Wertminderung ihres Eigentums, bis hin zur Unverkäuflichkeit.

Und wen interessiert dies? Nicht den Herrn Bürgermeister, nicht den Gemeinderat. Wäre da nicht ein Mitglied, das sich mit allen Konsequenzen bereits für den Naturerhalt eingesetzt hat. Was Anlass zur Hoffnung wäre – eigentlich. Doch dieses Gemeinderatsmitglied kämpft lieber im fernen Ausland für den Erhalt der Natur mit allen strafrechtlichen Konsequenzen, bis hin zu langjähriger Haftstrafe. 

Leider fällt die hiesige Natur nach dem persönlichen Bekunden dieses Ratsmitglieds nicht unter die Schutzfittiche, da man ja „den Südschwarzwald nicht unter eine Käseglocke packen kann“. Bei genauem Verstehen ein etwas unlogischer wie anrüchiger Vergleich. Zu allem Überfluss will sich diese Person am 26. Mai erneut in den Gemeinderat wählen lassen – was die Wähler hoffentlich überdenken werden.

Passt aber. Denn ob nun Gemeinderäte, Bürgermeister oder der Herr Sladek, es wird viel geredet. Ganz nach der Devise „was schert mich mein dummes Geschwätz von gestern“. Wir werden Ihnen hierzu im Folgenden und bei künftigen Beiträgen zugänglich machen, wie denn so freimütig die Öffentlichkeit von o. g. Kreisen und Einzelpersonen informiert, besser an der Nase herumgeführt, wurde. Soweit es uns zumindest erst einmal einschränkend, trotz gesetzlicher Verpflichtung, aus offiziellen Dokumenten der Verwaltung und aus Presse-Verlautbarungen ersichtlich gemacht wurde. 

Wie titelte doch die Badische Zeitung: „Die Zweifel sind nicht vom Tisch“. Nein sie verstärken sich zunehmend!

Hier jetzt - chronologisch - eine kleine Auswahl aus den uns überlassenen Dokumenten. Leider, wie erwähnt, trotz gesetzlicher Verpflichtung in zwei Gesetzen (LIFG und UVwG), nur unvollständig offengelegt vom Bürgermeister der Gemeinde Kleines Wiesental, Gerd Schönbett, sowie entsprechende Presseartikel der Widersprüche und sich widersprechende Äußerungen und Vorgänge:

24.09.2013_Am Zeller Blauen wird nicht noch einmal gemessen.pdf
25.06.2014_Wir hatten uns mehr versprochen.pdf
16.07.2015_Laengere Windmessung beantragt.pdf
29.09.2017_Investoren wollen auf den Zeller Blauen.pdf

Admin - 16:56:13 @ Neuigkeit